Späte Traubenkirsche im Wald aus der Luft erkennen
Prunus serotina drängt im Unterwuchs vieler Forstbestände heimische Verjüngung zurück. Aus der Luft, mit Multispektral- und phänologischer Differenzierung, ist die Traubenkirsche von Buche, Birke und Eiche unterscheidbar — Grundlage für gezielte Pflegeplanung.
Vorgehen
Frühaustrieb (April) oder Herbstfärbung (Oktober) eignen sich besonders zur spektralen Trennung von der Begleitvegetation.
Wir fliegen den Bestand im Multispektral- und RGB-Modus ab. Die Klassifikation erkennt Traubenkirschen-Anteile auch im Unterwuchs.
Sie erhalten eine Karte mit Befallsschwere je Bestandsteil — als Grundlage für Hieb-Anweisungen oder Pflegeaufträge.
Forstämter und Waldbesitzer
Traubenkirsche-Probleme melden sich oft erst in der nächsten Verjüngungsphase. Frühe Kartierung schafft Handlungsspielraum.