Späte Traubenkirsche im Wald aus der Luft erkennen

Prunus serotina drängt im Unterwuchs vieler Forstbestände heimische Verjüngung zurück. Aus der Luft, mit Multispektral- und phänologischer Differenzierung, ist die Traubenkirsche von Buche, Birke und Eiche unterscheidbar — Grundlage für gezielte Pflegeplanung.

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Vorgehen

01
Phänologisches Zeitfenster wählen

Frühaustrieb (April) oder Herbstfärbung (Oktober) eignen sich besonders zur spektralen Trennung von der Begleitvegetation.

02
Multispektral-Befliegung

Wir fliegen den Bestand im Multispektral- und RGB-Modus ab. Die Klassifikation erkennt Traubenkirschen-Anteile auch im Unterwuchs.

03
Pflegeplanungs-Karte

Sie erhalten eine Karte mit Befallsschwere je Bestandsteil — als Grundlage für Hieb-Anweisungen oder Pflegeaufträge.

Forstämter und Waldbesitzer

Traubenkirsche-Probleme melden sich oft erst in der nächsten Verjüngungsphase. Frühe Kartierung schafft Handlungsspielraum.

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