Borkenkäfer-Befallskartierung per Drohne

Borkenkäfer-Befallskartierung per Drohne

Wenn der Befall sichtbar ist, entscheidet Tempo über den Schaden. Wir fliegen Ihre Bestände vollständig ab und liefern jeden Käferbaum als GPS-Koordinate — auch in Steillagen und Dickungen, in die niemand zu Fuß kommt. Eine Befliegung ersetzt die Bohrmehlsuche nicht, sie verschafft Ihnen die Übersicht darüber.

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Was die Befliegung liefert

Befall flächig erfassen

Rot- und Grauholz vollständig kartiert, nicht stichprobenhaft. Jeder auffällige Baum als Koordinate in einer Liste, die Ihr Aufarbeitungstrupp abfahren kann.

Bruch- und Sturmholz finden

Liegendes Holz ist Brutmaterial. Von oben ist es zuverlässig zu sehen — wir finden es, solange es noch unbesiedelt aufgearbeitet werden kann.

Nachkontrolle nach der Sanierung

Wurde alles erwischt? Die Folgebefliegung zeigt übersehene Einzelbäume, besonders am Bestandesrand und in schwer einsehbaren Lagen.

Risikokulisse über Zeitreihen

Trockenstress-Flächen über Jahre vergleichbar erfasst. Das sagt nichts über konkreten Befall, zeigt aber, wo Ihr Risiko wächst und die Kontrolle sich lohnt.

Vorgehen

01
Flächen abstimmen

Sie nennen uns die Bestände — Flurstücksnummern oder ein Ausschnitt aus dem Geoportal genügen. Wir klären Flugfreigaben und planen die Befliegung.

02
Systematische Befliegung

Der Bestand wird vollständig abgeflogen, RGB hochauflösend, bei Bedarf ergänzt um Multispektral für die Vitalitätsauswertung. Je nach Größe dauert das wenige Stunden.

03
Auswertung und Koordinatenliste

Sie erhalten eine georeferenzierte Karte mit allen erfassten Befallsherden sowie eine Koordinatenliste — direkt nutzbar für Förster, Forstamt und Aufarbeitung.

04
Nachkontrolle

Auf Wunsch fliegen wir nach der Aufarbeitung erneut und dokumentieren, was noch steht.

Was eine Befliegung nicht leistet

Wir versprechen keine Früherkennung. Untersuchungen der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg und der WSL kommen übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass Fernerkundung Buchdruckerbefall erst erkennt, wenn die Krone messbar reagiert. In den Versuchen war das rund acht Wochen nach dem Befall — kurz vor dem Ausflug der Jungkäfer und damit zu spät für eine wirksame Sanierung. Suchtrupps am Boden fanden Käferbäume früher, und die Auswertung stufte teilweise gesunde Bäume als befallen ein.

Für Ihre Praxis heißt das: Die Bohrmehlsuche am Stamm bleibt unverzichtbar. Wer Ihnen eine drohnengestützte Frühwarnung verkauft, verkauft Ihnen etwas, das der aktuelle Stand der Forschung nicht hergibt.

Was wir ehrlich liefern, ist die Übersicht — schnell, vollständig und dort, wo die Bodenkontrolle an ihre Grenzen stößt.

Saison April bis Oktober

Sinnvoll ist die Befliegung nach der Schwärmphase, nach Sturmereignissen und zur Nachkontrolle abgeschlossener Hiebe. Sagen Sie uns, worum es geht — wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich ein Flug lohnt.

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